Beitragsseiten

Hier die offizielle, deutschsprachige Presseinfo, die uns freundlicher Weise von Universal Music Deutschland zur Verfügung gestellt wurde:

Der offizielle Soundtrack zum Queen-Biopic „Bohemian Rhapsody“ kommt am 19. Oktober
Exklusiv darauf vertreten sind erstmals auch der legendäre Live-Aid-Auftritt von Queen sowie unveröffentlichte Versionen von ausgewählten Hits

Auf diesen Moment haben die Fans von Queen gewartet: Mit der Veröffentlichung des Soundtracks zum Kinofilm „Bohemian Rhapsody“ erscheinen erstmals auch Mitschnitte vom legendären Live-Aid-Auftritt der Band um Freddie Mercury, der seither als eines der größten Live-Ereignisse der Rockgeschichte gilt. Aufgenommen im Juli 1985, ist die gut 20-minütige Live-Aid-Aufzeichnung aus dem Wembley-Stadion eine von etlichen Raritäten und Exklusiv-Versionen der Band, die auf dem OST versammelt sind. Mit dem am 19. Oktober erscheinenden Soundtrack-Album und dem dazugehörigen Film, der in Deutschland am 31. Oktober anläuft, wird der Band Queen und vor allem dem Ausnahme-Sänger Freddie Mercury ein Denkmal gesetzt.

Neben den umwerfenden, erstmals hier erscheinenden Live-Aid-Aufzeichnungen von Titelsong „Bohemian Rhapsody“, „Radio Gaga“, „Hammer To Fall“ oder auch „We Are The Champions“, finden sich auch im weiteren Verlauf des Soundtracks etliche Live-Raritäten aus der gesamten Karriere von Queen; abgerundet wird der OST mit brandneuen Version von Klassikern und einer Auswahl ihrer wichtigsten Studioaufnahmen. An Hits mangelt es dabei wahrlich nicht: 11 der auf dem Album versammelten Songs eroberten die Spitze der internationalen Charts. Die vollständige Tracklist wird am 5. September veröffentlicht – an jenem Tag, an dem Freddie Mercury seinen 72. Geburtstag gefeiert hätte.

Der mit Spannung erwartete Kinofilm „Bohemian Rhapsody“ wird am 23. Oktober zunächst in Großbritannien anlaufen, um ab dem 31. Oktober auch in Deutschland starten. In den Hauptrollen zu sehen sind u.a. Rami Malek als Freddie, Gwilym Lee als Brian May, Ben Hardy als Roger Taylor, Joseph Mazzello als John Deacon sowie Lucy Boynton als Mary Austin (die Freundin von Freddie). Der offizielle Soundtrack zum Film erscheint bereits am 19. Oktober als Download und Stream sowie als CD.

Wie gemacht für die große Leinwand, waren die Songs von Queen in den letzten Jahrzehnten immer wieder in Blockbustern zu hören: Ihr 1986 veröffentlichtes Album „A Kind of Magic“ basierte auf sechs Songs, die ursprünglich für den Fantasy/Action-Kinoklassiker „Highlander – Es kann nur einen geben“ geschrieben worden waren – u.a. so zentrale Songs wie „A Kind of Magic“ oder auch „Who Wants To Live Forever“. Gleichwohl ist das „Bohemian Rhapsody“-Album erst der zweite komplette Originalsoundtrack von Queen, nachdem sie im Jahr 1980 die Musik zu „Flash Gordon“ beigesteuert hatten.

Die insgesamt 22 Songs des Soundtracks wurden von Brian May und Roger Taylor produziert, wobei als Toningenieure und Co-Produzenten angestammte Studiokollegen wie Justin Shirley-Smith, Kris Fredriksson und Joshua J. Macrae mitwirkten; das Mastering übernahmen Adam Ayan und Bob Ludwig.

Die größte Herausforderung für das Team, das den Soundtrack für „Bohemian Rhapsody“ zusammenstellen sollte, bestand letztlich darin, die geeigneten Versionen der Songs zu finden, besonders, was die Live-Mitschnitte angeht, ohne dabei die groß angelegte Narration des Films aus den Augen zu verlieren. Ihre Aufgabe bestand also gerade nicht darin, ein einfaches Greatest-Hits-Paket zu schnüren; stattdessen sollte der Soundtrack für sich stehen und tatsächlich die zentralen Stellen im Drehbuch begleiten und untermalen. May, Taylor und ihre Co-Produzenten arbeiteten deshalb sehr eng mit den Filmverantwortlichen zusammen, um die jeweils besten Versionen zu finden und so die Wirkung der einzelnen Szenen zu intensivieren.

Um den Zuhörerinnen und Zuhörern gleich zu Beginn ins Gedächtnis zu rufen, dass es sich hier um ein Soundtrack-Album handelt, hatte Brian May schließlich die ambitionierte Idee, dass Queen ja ihre eigene Version von der berühmten 20th Century Fox-Melodie einspielen könnten. Genau diese Melodie, selbstverständlich inklusive jener Trademark-Gitarrenschichten, die man von May erwarten würde, und Roger Taylors unverwechselbarem Percussion-Spiel, fungiert denn nun auch als passend-extravaganter Auftakt-Song, mit dem der Film und auch der OST beginnt.

Anders als bei ihrem Soundtrack zu „Flash Gordon“, sind auf dem neuen OST keinerlei gesprochene Szenen aus dem Kinofilm zu hören. Während die Studio- und Live-Aufnahmen im Film oftmals nur in Auszügen eingesetzt werden, gibt es auf dem Album selbstverständlich alle Songs in voller Länge zu hören. Wie bereits angedeutet, sind die fünf Stücke, die Queen im Rahmen ihrer 21-minütigen Performance bei Live Aid am 13. Juli 1985 präsentiert haben, tatsächlich noch nie zuvor auf einem Album veröffentlicht worden. Einzig als Videomitschnitt waren sie als Bonusmaterial auf der „Queen Rock Montreal“-DVD/Blu-ray vertreten, ihrem Mitschnitt der Auftritte im Montreal Forum vom November 1981. Das Audiomaterial des Live Aid-Auftritts ist somit ein exklusives Feature des neuen Soundtracks.

Die anderen Songs decken ein gewaltiges Spektrum ab – sie stammen aus unterschiedlichen Jahrzehnten, wurden auf unterschiedlichen Kontinenten aufgenommen. Die Aufnahme von „Fat Bottomed Girls“ z.B. geht auf die Paris-Konzerte im Jahr 1979 zurück, die im Rahmen der „Jazz“-Welttournee stattfanden; auch diese Version war bis dato noch nicht veröffentlicht. Die auf dem OST vertretene Version von „Now I’m Here“ wurde an Weihnachten 1975 im Londoner Hammersmith Odeon aufgenommen, und Freddies und Brians historische Duett-Aufnahme von „Love of My Life“ stammt vom Rock in Rio-Festival, zu der im Januar 1985 gut 300.000 Brasilianerinnen und Brasilianer mit einstimmten. Auch diese Version war bislang einzig als Videomitschnitt verfügbar.

Was die Studioaufnahmen angeht, die auf dem „Bohemian Rhapsody“-Soundtrack vertreten sind, konnten Queen auf die exzellenten Remastered-Versionen zurückgreifen, die Bob Ludwig im Jahr 2011 angefertigt hat – sie gelten gemeinhin als beste und endgültige Versionen ihrer Songs. Abschließend gibt es noch drei Songs auf dem offiziellen Soundtrack, die alte wie neue Fans überraschen werden: „We Will Rock You“ beginnt als Studioversion und geht dann nahtlos über in eine Live-Aufnahme mit viel Publikumsbeteiligung – eine Kombination, die exklusiv für den Film zusammengeschnitten wurde. Für „Don’t Stop Me Now“ hat Brian brandneue Gitarrenparts aufgenommen, weshalb diese Variante auch der aktuellen Live-Version sehr nahekommt.

Der Song „Doing All Right“ wurde ursprünglich von Smile aufgenommen, jener Vorläufer-Combo, aus der schließlich Queen hervorgehen sollte – und zu der neben Brian und Roger auch der Sänger Tim Staffell gehörte. Als Tim schließlich seinen Platz räumte, holten die beiden Freddie dazu und gründeten Queen. Freddies Interpretation dieses Stücks erschien wenig später auch auf dem ersten Album von Queen, doch für den OST haben Brian und Roger den Spieß umgedreht: Sie wollten ein Update zur Originalversion von Smile kreieren und sind deshalb zusammen mit ihrem einstigen Sänger Staffell in die Abbey Road Studios gegangen, wo diese neue Version von „Doing All Right“ entstehen sollte. Die Session, für die sich übrigens Roger, Tim und Brian das Mikrofon teilten, fand knapp 50 Jahre nach der Originalaufnahme von Smile statt.

Mit Albumverkäufen von geschätzt rund 300 Millionen, zählen Queen längst zu den erfolgreichsten und größten Rock-Ikonen der Musikgeschichte – und ihre Songs finden auch gut 25 Jahre nach dem Tod von Freddie immer neue Fans in aller Welt. Obwohl der Sänger schon 1991 sterben sollte, wächst die Fangemeinde mit jedem Jahr – nicht zuletzt dank ihrer extrem erfolgreichen Show „We Will Rock You“ oder durch TV-Sendungen wie „Glee“, „American Idol“ oder „The X-Factor“.

Auch der kommende Kinofilm „Bohemian Rhapsody“ sowie der dazugehörige Soundtrack werden ihnen viele neue Fans bescheren und die eingeschworene Fangemeinde abermals daran erinnern, wie einzigartig diese Band doch ist. Dabei gelten Queen nach wie vor als umwerfender Live-Act, während sich ihre Songs als die Art von Hits bewährt haben, die auch nach Jahrzehnten kein bisschen weniger ansteckend sind. Knapp 50 Jahre nach ihrer Gründung zählen Queen noch immer zu den aufregendsten und wichtigsten Bands der Rockgeschichte...

Tracklist vom OST „Bohemian Rhapsody“

  1. 20th Century Fox Fanfare 0:25
  2. Somebody To Love 4:56
  3. Doing All Right... revisited (Performed by Smile) 3:17
  4. Keep Yourself Alive (Live At The Rainbow) 3:56
  5. Killer Queen 2:59
  6. Fat Bottomed Girls (Live In Paris) 4:38
  7. Bohemian Rhapsody 5:55
  8. Now I'm Here (Live At Hammersmith Odeon) 4:26
  9. Crazy Little Thing Called Love 2:43
  10. Love Of My Life (Rock In Rio) 4:29
  11. We Will Rock You (Movie Mix) 2:09
  12. Another One Bites The Dust 3:35
  13. I Want To Break Free 3:43
  14. Under Pressure (Performed by Queen & David Bowie) 4:04
  15. Who Wants To Live Forever 5:15
  16. Bohemian Rhapsody (Live Aid) 2:28
  17. Radio Ga Ga (Live Aid) 4:06
  18. Ay-Oh (Live Aid) 0:41
  19. Hammer To Fall (Live Aid) 4:04
  20. We Are The Champions (Live Aid) 3:57
  21. Don't Stop Me Now… revisited 3:38
  22. The Show Must Go On 4:32

Über den Film „Bohemian Rhapsody“
„Bohemian Rhapsody“ feiert auf mitreißende Art die Rockband Queen, ihre Musik und ihren außergewöhnlichen Leadsänger Freddie Mercury. Freddie Mercury widersetzte sich Klischees, trotzte Konventionen und wurde so zu einem der beliebtesten Entertainer der Welt. Der Film erzählt vom kometenhaften Aufstieg der Band durch ihre einzigartigen Songs und ihren revolutionären Sound.