In den Ruhr-Nachrichten vom 08.12. findet sich folgender Artikel:

Brian May bewahrt Queen-Erbe

Multimedia-Show

München. Zehn Jahre nach dem Tod von Sänger Freddie Mercury meldet sich die Rockgruppe Queen zurück - nicht auf der Bühne, sondern mit einer spektakulären Multimedia-Show im Münchener Planetarium im Forum der Technik. Dies sei auch eine Chance, das musikalische Erbe der Band zu bewahren, sagte Queen-Gitarrist Brian May der dpa. "Wir suchen immer nach Wegen, wie wir es würdig erhalten und weitertragen können. Aber ich will nicht als Queen rausgehen - nicht ohne Freddie. Wenn man hingegen die alten Songs in neuen Situationen präsentieren kann, ist das schon in Ordnung." In der einstündigen Show "Queen - Heaven" werden vom 13. Dezember an Musik-, Bild- und Videoaufnahmen des britischen Quartetts mit aufwendigen Laser-Effekten präsentiert.
"Dabei gibt es auch zum ersten Mal überhaupt eine Remix-Version unseres Klassikers "Bohemian Rhapsody" zu hören, und das in 5.1-Surround-Sound", sagte May. "Es gab ja in der Vergangenheit schon alle möglichen Remixes von Queen-Songs, aber nie von "Bohemian Rhapsody". Das haben wir uns immer für eine besondere Gelegenheit aufgehoben", erklärte er. Der Queen-Gitarrist, der gemeinsam mit Schlagzeuger Roger Taylor nach Angaben des Forums der Technik auch zur Premiere am 12. Dezember nach München kommt, hatte die Show mit einem Team von Laser- und Multimediaprogrammierern zusammengestellt. dpa

Die neue CD und DVD von Motörhead mit Namen "Boneshaker" ist erschienen. Auf der Brian May als Gastmusiker (Song ’Overkill’) bei dem Konzert in der Brixton Academy auftritt.
Brian gibt auch einen Kommentar zum Jubiläum der Band ab.
Danke für die Info an Kai Kappe.

Im Fernsehen läuft ein Werbespot zur Freddie-Solo-Box. Desweiteren gibt es in Schallplatten und CD-Läden Plakate, die auf die Solo-Box, die Collection und die Video-Collection hinweisen. Mit dem Zusatz, daß der 24.11. Freddies 10. Todestag gewesen ist.

Die Vorstellung des Planetariums am 12.12. um 22:30 Uhr ist ausverkauft. Für die Aufführungen ab dem 13.12. gibt es aber weiterhin Karten.

Am 25.11. fand in Duisburg die Veranstaltung "God Save The Queen - A Celebration In Comedy And Music" statt. Folgender Artikel stand am 27.11.01 in der WAZ, Duisburg:

Queen-Titel als Samba und Polka

Erinnerungen an Freddie Mercury

Von Torsten Abel

Zehn Jahre ist es her, dass Queen-Sänger Freddie Mercury an Aids starb. Anlass genug für vier ganz unterschiedliche Musiker und Komiker, im Hundertmeister zgunsten der Aids-Hilfe ihre Interpretationen von Queen-Hits darzubieten.
Dabei stellten Hennes Bender, Ralf Weber, Moses W. und Volker Naves von vornherein klar: "Wir sind keine Coverband." Das merkten die Zuschauer auch bald, als die vier nach der Begrüßung "Hallo, Wembley!" bekannte Stücke wie "Fat Bottomed Girls", "Living On My Own" und "We Will Rock You" als Country-, Samba- oder Polka-Versionen vortrugen. Auch die Mitsing-Nummer "Love Of My Life" durfte natürlich nicht fehlen.
Bemerkenswert war jedoch, dass sich in der Auswahl der Lieder viele eher unbekannte Stücke wie "’39" und "You Take My Breath Away" fanden, mit denen nur wahre Queen-Fans wie Andreas Streng vom "Queen Fan-Club Germany" etwas anfangen konnten.
Laut Moses W., Deutschlands "einzigem Heavy-Metal-Comedian", der mit Queen Gitarrist Brian May nicht nur die Frisur gemeinsam hat, war das durchaus beabsichtigt: "Wir wollten zeigen, dass Queen mehr waren als nur ’We Are The Champions’." Er selbst habe beim Proben Lieder entdeckt, die er noch gar nicht kannte.
Die Sorge, Queen-Fans könnten ihnen ihre eigenwilligen Ansätze übelnehmen, erwies sich als unbegründet: Das Publikum war ausnahmslos begeistert. Auch bei den Highlights des Abends war man sich einig: Volker Naves’ Dichterlesung von "Radio Ga Ga" sowie die "Bohemian Rhapsody", von Hennes Bender a cappella vorgetragen - auf Deutsch.
Auch den vier Musikern sah man den Spaß am Spielen sichtlich an, und wie Hennes Bender zu erkennen gab, spielt man schon mit dem Gedanken, die ungewöhnliche Veranstaltung zu wiederholen. Allerdings: "Im Moment kann ich nichts mehr von Queen hören."